Jugendjury 2016

Der Preis der Jugendjury ging an den Film Polina, danser sa vie von Angelin Preljocaj und Valérie Müller, in Anwesenheit der Ko-Regisseurin und von Jérémie Bélingard, Schauspieler und Tänzer, «Étoile» an der «Opéra national de Paris».


Die Jugendjury bietet fünf Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren die Gelegenheit, sich auf spannende Art näher mit der Welt des Kinos zu befassen. Unter der Leitung des Kinoprofis Thierry Luterbacher sichtet und beurteilt die Jugendjury fünf Filme aus der Auswahl des FFFH. Nach der Filmvorführung verfassen die Jungjuroren zwei Artikel. Die besten Filmkritiken werden anschliessend auf dieser Seite sowie auf Cineman.ch, dem diesjährigen Partner der Jugendjury, veröffentlicht.

Reglement 2016 / Flyer der Jugendjury

Die Filme im Wettbewerb um den Preis der Jugendjury 2016

  • Cigarettes et chocolat chaud von Sophie Reine
  • le ciel attendra von Marie-Castille Mention-Schaar
  • Quand on a 17 ans von André Téchiné
  • Polina, danser sa vie von Angelin Preljocaj & Valérie Müller
  • Paris pieds nus von Fiona Gordon & Dominique Abel

Im Anschluss an jeden Film fand ein Podiumsgespräch statt, das sumultan auf Deutsch übersetzt wurde.

Jugendjury 2016

  • Stefano Christen

    Der 23-jährige Stefano Christen interessiert sich seit seiner Jugend für Filme und drehte mit Freunden bereits erste Kurzfilme. Während seines Studiums an der Universität Lausanne und beim Besuch Schweizer Festivals setzt er sich auch kritisch mit der Filmkunst auseinander.

  • Alice Gachot

    Alice Gachot wurde 1997 in Zürich geboren. Sie entdeckte ihre Leidenschaft für die Kamera schon früh: Ihr Vater ist Dokumentarfilmregisseur und führte sie in die Welt des Films ein. Alice Gachot begann zu fotografieren und entwickelte ihre Negative selbst, bevor sie mit dem drehen von Kurzfilmen begann. Für ihre Maturarbeit am Literargymnasium Rämibühl realisierte sie einen Kurzfilm über Paris. Doch nicht nur der Film begeistert Alice Gachot. Seit ihrer Kindheit tanzt sie Ballett und zeichnet in ihrer Freizeit. Noch ist die Zukunft von Alice Gachot offen, aber sie träumt davon, ihrer Leidenschaft für die Kamera nachzugehen und eine Filmschule zu besuchen.

  • Luca Longo

    Luca Longo, geboren im Jahr 2000, lebt am Bielersee, in La Neuveville, wo er auch die obligatorische Schulzeit absolvierte. Zurzeit besucht er die zweite Klasse des französischen Gymnasiums in Biel. Er interessiert sich für Geografie, Theater und Kunst und mag Pop/Rock und Jazz. Seit mehreren Jahren macht er selber Theater und setzt sich mit der Bühnenkunst und den technischen Aspekten von Theateraufführungen auseinander. An Filmen findet er besonders spannend, dass sie ihn zum Nachdenken anregen und ihm neue Aspekte des Lebens aufzeigen.

  • Thierry Luterbacher

    Thierry Luterbacher lebt in Biel in der Schweiz. Er ist Schriftsteller, Journalist, und Filmemacher. Sein erster Roman, Un Cerisier dans l’Escalier, erhielt von der Jury im 2001 den Preis Georges Nicole. Nach der Veröffentlichung, auch im 2001, wurde der Roman mit dem Preis von der Französischen Literatur Kommission des Kantons Bern, anschliessend in Paris durch den Preis der Besten Valentinstag Romantik 2002 ausgezeichnet. Im Jahr 2004 veröffentlichte er Le Splendide Hasard des pauvres und im Jahr 2006 Quidam, ein Theaterstück. Im Herbst 2008 veröffentlichte er seinen viertern Roman, Le Sacre de l’inutile, welcher 2009 für den Zuhörerpreis RSR nomminiert wurde; sein fünfter Roman, Evasion à perpétuité, wurde im Herbst 2011 veröffentlicht. Nach wie vor beim Bernard Campiche Verlag, wurde er mit dem Prix du Roman des Romands 2012 und dem Prix Lettres Frontière 2012 ausgezeichnet. Im Oktober 2014 wurde seinem sechsten Roman veröffentlicht, Dernier dimanche de mars, Bernard Campiche Verlag, welcher für den Publikumspreis des 2015 RSR ausgewählt wurde.

  • Julia Schubiger

    Julia Schubiger schloss ein Bachelorstudium in Ethnologie an der Universität Neuenburg und ein Masterstudium in Information und Kommunikation an der Universität Paris III ab, bevor sie bei verschiedenen Filmfestivals (Freiburg und Locarno) ein Praktikumsjahr absolvierte. Seitdem ist sie überzeugt, ihren Wirkungsbereich gefunden zu haben: Sie möchte beruflich in der Schweizer Kultur tätig sein, genauer gesagt im Bereich Film. Julia verehrt die Filmemacher Agnès Varda, Xavier Dolan, Pedro Almodovar, Maïwenn, Jean-Pierre Jeunet, Fernand Melgar und Céline Sciamma. Sie ist ausserdem ein grosser Fan von angesagten Serien.

  • Tabea Wschiansky

    Als Kind hatte Tabea Wschiansky zum ersten Mal eine Kamera in den Händen und war begeistert, die Welt durch eine Linse zu sehen: eine neue Art und Weise, sich ihre eigene Welt zu zeichnen. Seither ist sie von Film und Theater fasziniert: Jeder Mensch hat seine eigene, spezielle Ausdrucksweise und diese kann man in jedem Werk wieder erkennen. Tabea Wschiansky wird nächsten Sommer die Grafikfachklasse an der Schule für Gestaltung beenden. Danach möchte sie gerne nach Nepal und Neuseeland reisen; vielleicht für ein bis zwei Jahre, vielleicht für immer. Sie trinkt genau so gerne Kaffee mit Freunden wie sie alleine in einem Kaffeehaus sitzt und schreibt. Tabea Wschiansky liebt das Meer und ist eine begeisterte Surferin.

Preis der Jugendjury 2016:
Polina, danser sa vie von Angelin Preljocaj & Valérie Müller

Filmkritik Jugendjury 2016