«Prix Célestine»

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Der Film Nos batailles von Guillaume Senez erhielt den «Prix Célestine» 2018

Der «Prix Célestine» unterstützt Schweizer Filmschaffende. Die Jury, bestehend aus vier Mitglieder von Interfilm Schweiz, übergibt dem Verleiher des Films die Preissumme von CHF 2'500.00, um die Verbreitung des Films im deutschsprachigen Raum zu fördern. Die Filme im Wettbewerb für den «Prix Célestine» 2018:

  • Première année von Thomas Lilti
  • au bout des doigts von Ludovic Bernard,
  • Pupille von Jeanne Herry
  • Nos batailles von Guillaume Senez – Gewinner
  • Amin von Philippe Faucon
  • Les Dames von Stéphanie Chuat und Véronique Reymond
  • Ceux qui travaillent von Antoine Russbach

Am Abschlussabend, am Sonntag, 16. September, erhielt der Film Nos batailles von Guillaume Senez den «Prix Célestine» 2018 auf der Bühne des REX 1.

Jury Célestine

  • Brigitte Affolter

    Brigitte Affolter, geboren 1954, studierte in Bern Evangelische Theologie und machte Weiterbildungen im pastoralpsychologischen Bereich. Sie war einige Jahre als Moderatorin beim Bieler Regionalfernsehen TeleBielingue tätig und entwarf für «Nachgefragt», die aktuelle Sendung der Landeskirche, Beiträge zu gesellschaftsrelevanten Fragen. Von 2006 bis 2012 war sie Universitätspfarrerin und Leiterin des Reformierten Forums an der Universität Bern. Es folgten verschiedene Weiterbildungen im Bereich Kirche und Film sowie Seminare im Rahmen des Filmfestivals Lübeck. Brigitte Affolter ist zusammen mit Ingrid Glatz-Anderegg Co-Präsidentin von interfilm Schweiz. Seit 2012 ist sie Pfarrerin in der Kirchgemeinde Pilgerweg am Bielersee.

  • Ingrid Glatz-Anderegg

    Ingrid Glatz-Anderegg, geboren 1953, schloss ihr Studium in Fribourg 2001 mit dem Lizenziat in Theologie ab. 2002 legte sie das Staatsexamen ab und wurde in Bern ordiniert. Von 2003 bis 2018 wirkte sie als Pfarrerin in Aarwangen; zuvor war sie Kindergärtnerin und Erwachsenenbildnerin. Zwischen 2003 und 2008 besuchte sie Kurse der Schweizerischen Pfarrerweiterbildung im Bereich Kirche und Film sowie Seminare im Rahmen der Filmfestivals Locarno und Lübeck. Seit 2006 ist sie in der Organisation Kirchenkino tätig. Ingrid Glatz-Anderegg ist zusammen mit Brigitte Affolter Co-Präsidentin von interfilm Schweiz.

  • Hermann Kocher

    Hermann Kocher, geboren 1955, studierte Evangelische Theologie in Bern und Heidelberg. Von 1982 bis 1990 war er Assistent für Neuere Kirchengeschichte und Konfessionskunde an der Evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Bern. Nach seiner Promotion wirkte er von 1990 bis 2001 als Pfarrer in der Diasporagemeinde Escholzmatt. Zwischen 2001 und 2012 leitete er die Fachstelle Weiterbildung der Reformierten Kirchen Bern-Jura. Regelmässige Organisation und Durchführung von Filmkursen u. a. in Locarno und Lübeck. Seit 2012 ist er Pfarrer in der Kirchgemeinde Langnau im Emmental. Daneben ist er freiberuflich weiter als Supervisor/Coach und Kursleiter tätig. Hermann Kocher ist Vize-Präsident von interfilm Schweiz.

  • Denise Spörri-Müller

    Jurypräsidentin

    Denise F. Spörri-Müller, geboren 1951, studierte Psychologie an der Universität Zürich. Nach einer Zusatzausbildung am Kirschenbaum Institut für Integrative Paar- und Familientherapie Zürich arbeitete sie über 20 Jahre als Psychotherapeutin und Supervisorin an diesem Institut. Sie interessiert sich für Philosophie, Theologie, Spiritualität und die Frage nach dem Lebenssinn. Am Medium Film fasziniert sie vor allem dessen Möglichkeit, metaphorische und identifikatorische Botschaften zu vermitteln. Sie besucht laufend Weiterbildungen, etwa an der Theologischen Fakultät und an der Filmtagung Lübeck. 2016 war sie Jurorin des «Prix FAREL» in Neuenburg. Denise F. Spörri-Müller ist Mitglied von interfilm.