Jugendjury 2018

Die Jugendjury in 2018 © FFFH | MeyerKangangi.com

DER FILM PUPILLE VON JEANNE HERRY ERHIELT DEN PREIS DER JUGENDJURY 2018

Die Jugendjury bietet fünf Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren die Gelegenheit, sich auf spannende Art näher mit der Welt des Kinos zu befassen. Unter der Leitung des Kinoprofis Thierry Luterbacher sichtet und beurteilt die Jugendjury fünf Filme aus der Auswahl des FFFH. Nach der Filmvorführung verfassen die Jungjuroren zwei Artikel. 

Die Filme im Wettbewerb für den Preis Jugendjury 2018
En guerre von Stéphane Brizé –  Kritik von Louis Bögli
Pupille von Jeanne Herry – Gewinner –  Kritik von Gioia Nessi
Nos batailles von Guillaume Senez –  Kritik von Zoé Borbély
Amin von Philippe Faucon –  Kritik von Aylin Pamuksaç
Ceux qui travaillent von Antoine Russbach –  Kritik von Aylin Pamuksaç

 

Jugendjury 2018

  • Louis Bögli

    Louis Bögli aus Grandval absolviert momentan eine Ausbildung zum kaufmännischen Angestellten. Er ist ein grosser Filmfan und geht mehrmals im Monat ins Kino, um sich unterhalten, inspirieren und zum Träumen anregen zu lassen. Er hat bereits selbst einige Kurzfilme gedreht und entwirft dafür Kostüme, Accessoires und Figuren. Wenn Louis nicht hinter einer Kamera oder in einem Studio sitzt, widmet er sich einem seiner grössten Hobbies, dem Schreiben. Er hat bereits zwei Romane mit je rund hundert Seiten verfasst und steckt voller Ideen für weitere Bücher. Louis schreibt auch Erzählungen und Drehbücher sowie Filmkritiken. Er möchte das Schreiben oder das Filmemachen oder gar beides eines Tages zu seinem Beruf machen.

  • Zoé Borbély

    Zoé Borbély 2000 in Biel geboren, liebt ihre Heimatstadt und besuchte hier auch das Gymnasium am See. Diesen Herbst wird sie ein Studium am Literaturinstitut in Angriff nehmen. Seit ihrer Kindheit interessiert sie sich für alle Formen der Kunst, von Musik über Literatur bis hin zum Tanz und der Malerei. Besonders fasziniert ist sie vom Medium Film, wo Musik, Bild und Text harmonisch zusammenspielen. Sie liebt es, in diese so eigene Wirklichkeit einzutauchen, in diese parallele Welt des Schauspiels mit besonderem Zauber.

  • Thierry Luterbacher

    Jugendjurypräsident

    Thierry Luterbacher lebt in Biel in der Schweiz. Er ist Schriftsteller, Journalist, und Filmemacher. Sein erster Roman, Un Cerisier dans l’Escalier, erhielt von der Jury im 2001 den Preis Georges Nicole. Nach der Veröffentlichung, auch im 2001, wurde der Roman mit dem Preis von der Französischen Literatur Kommission des Kantons Bern, anschliessend in Paris durch den Preis der Besten Valentinstag Romantik 2002 ausgezeichnet. Im Jahr 2004 veröffentlichte er Le Splendide Hasard des pauvres und im Jahr 2006 Quidam, ein Theaterstück. Im Herbst 2008 veröffentlichte er seinen viertern Roman, Le Sacre de l’inutile, welcher 2009 für den Zuhörerpreis RSR nomminiert wurde; sein fünfter Roman, Evasion à perpétuité, wurde im Herbst 2011 veröffentlicht. Nach wie vor beim Bernard Campiche Verlag, wurde er mit dem Prix du Roman des Romands 2012 und dem Prix Lettres Frontière 2012 ausgezeichnet. Im Oktober 2014 wurde seinem sechsten Roman veröffentlicht, Dernier dimanche de mars, Bernard Campiche Verlag, welcher für den Publikumspreis des 2015 RSR ausgewählt wurde.

  • Finn Meuli

    Finn Meuli besucht momentan das Gymnasium Hofwil mit Schwerpunkt Spanisch. Bereits von klein auf wurde er von seiner Familie und seinem Umfeld in die Welt des Films eingeführt. Seit einigen Jahren ist er ein treuer Besucher der Filmgilde in Biel und ist auch ab und an im Filmpodium anzutreffen. Andere Kulturen und deren Verhaltensweisen, die, wie er findet, im Medium Film gut zum Vorschein kommen, faszinieren den Gymnasiasten. Filme geben Einblicke ins Leben und erzählen Geschichten von Menschen, was ihn immer wieder zum Nachdenken anregt und sein Leben hinterfragen lässt.

  • Gioia Maria Nessi

    Gioia Maria Nessi, 1998 in Bern geboren, machte im Frühsommer 2018 die Matura am Gymnasium Neufeld. Im Oktober beginnt sie ihre Ausbildung an der Schauspielschule EFAS in Zürich. Sie interessiert sich für Kunst, Sprachen, Mode, Ethik sowie Design und hat eine grosse Leidenschaft für die Theater-, Oper- und Filmwelt. Ihre auf Italienisch konzipierte Maturarbeit schrieb sie über die Oper Le nozze di Figaro (1768) von W. A. Mozart. Sie steht bereits seit jungen Jahren auf Theaterbühnen. Ihre Passion für den Film entdeckte sie an den diesjährigen Solothurner Filmtagen und am 71. Filmfestival von Locarno, wo sie hinter den Kulissen mitwirkte. Es fasziniert sie, wenn sich Menschen aus verschiedenen (Sprach-)Kulturen begegnen und austauschen … wie zum Beispiel am FFFH.

  • Aylin Pamuksaç

    Aylin Pamuksaç ist 1993 in Biel geboren. Ihre Mutter ist Deutschschweizerin, ihr Vater stammt aus der Türkei. Diese Mischung hält sie für mitursächlich für ihre Neugier und Offenheit. Als Kind interessierte sie sich besonders für Literatur und entwickelte als Jugendliche eine Leidenschaft fürs Kino. Nach ihrem Bachelor-Abschluss an der Universität Neuchâtel bereiste sie für einige Monate Länder auf der anderen Seite der Welt. Seit ihrer Rückkehr moderiert sie eine Sendung bei einem regionalen Radiosender über Filme und sieht Filme aller Art, unter anderem auch Kultfilme, die sie noch nicht kennt. Bald wird sie ihr Studium wieder aufnehmen, zwar auf einem anderen Gebiet, doch der Film wird ein fester Bestandteil in ihrem Leben bleiben.

Anmeldungen

Anmeldungen ab Frühling 2019.

Reglement Jugendjury

Flyer Jugendjury 2018