Jugendjury 2017

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Der Preis der Jugendjury 2017 ging am Sonntag, 17. September, an Sara Forestier, Regisseurin, und Redouanne Harjane, Schauspieler, für den Film M.

Die Jugendjury bietet fünf Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren die Gelegenheit, sich auf spannende Art näher mit der Welt des Kinos zu befassen. Unter der Leitung des Kinoprofis Thierry Luterbacher sichtet und beurteilt die Jugendjury fünf Filme aus der Auswahl des FFFH. Nach der Filmvorführung verfassen die Jungjuroren zwei Artikel. Die besten Filmkritiken werden anschliessend auf dieser Seite sowie auf Cineman.ch, dem Partner der Jugendjury, veröffentlicht.

Die Filme im Wettbewerb für den Preis Jugendjury 2017
L’Atelier
von Laurent Cantet
Le redoutable von Michel Hazanavicius
Jeune femme von Léonor Serraille
Aurore von Blandine Lenoir
M von Sara Forestier - Gewinner des Preises der Jugendjury

Filmkritiken der Jugendjury 2017
Aurore von Gino Rösselet
jeune femme von Bérénice Tinguely
L'Atelier von Rachel Labra
Le Redoutable von Astrid Dario Vassé
M von Jascha Liechti

 

Jugendjury 2017

  • Astrid Dario Vassé

    Astrid Dario Vassé, 1996 in Saint-Cloud geboren, schloss am Institut für Orientalische Sprachen und Zivilisation in Paris (INALCO) zwei Studiengänge ab, einen in chinesischer und einen in koreanischer Sprache. Mit ihrer Leidenschaft für Sprachen und die Kinowelt möchte sie asiatische Filme bekannter machen. Sie nimmt deshalb an zahlreichen Festivals teil, die Filme zeigen, welche in irgendeiner Form mit Asien verknüpft sind, wie auch am koreanischen Festival in Paris. Zwei Jahre lang selektionierte sie Animationskurzfilme für das französische Festival von Angoulême. Im Februar 2017 war Astrid Dario Vassé INALCO-Jurymitglied für das internationale Festival für asiatische Filme in Vesoul. Zurzeit studiert sie Film, um ganz in dieses Milieu eintauchen zu können.

  • Rachel Labra

    Rachel Labra interessiert sich seit ihrer Jugend fürs Kino und besuchte so oft es nur ging Filmvorführungen und Schweizer Festivals. Das Gymnasium schloss sie mit dem Schwerpunkt Musik ab und schrieb ihre Maturaarbeit über Filmmusik. Momentan absolviert sie einen Masterstudiengang in Psychologie an der Universität Freiburg. Gleichermassen kunst- und psychologieinteressiert, arbeitet sie in einer Beratungsstelle, die beide Gebiete vereint. In ihrer Freizeit tanzt sie und besucht Malkurse. Rachel Labra ist der Meinung, dass der Film, wie auch alle anderen Kunstformen, eine Plattform bietet, um Gefühle sowie Ideen auszudrücken – sei es auf einfache oder komplexe Art – und zum Nachdenken anregen soll.

  • Jascha Liechti

    Jascha Liechti ist 16 Jahre alt und besucht derzeit das Gymnasium Hofwil in Münchenbuchsee (BE). Bei Vortragsvorbereitungen zum Thema Filmgeschichte, entdeckte er seine Leidenschaft fürs Kino. Seither schaut er sich in grosser Anzahl am liebsten unbekannte Kinoperlen an. Ausserdem ist es sein grösster Wusch Regisseur zu werden, diesen verfolgt er voller Eifer. Jascha Liechti hat an einigen kleineren Filmprojekten mitgearbeitet und durfte dabei die Bekanntschaft mit erfahrenen Filmemachern machen.

  • Thierry Luterbacher

    Jugendjurypräsident

    Thierry Luterbacher lebt in Biel in der Schweiz. Er ist Schriftsteller, Journalist, und Filmemacher. Sein erster Roman, Un Cerisier dans l’Escalier, erhielt von der Jury im 2001 den Preis Georges Nicole. Nach der Veröffentlichung, auch im 2001, wurde der Roman mit dem Preis von der Französischen Literatur Kommission des Kantons Bern, anschliessend in Paris durch den Preis der Besten Valentinstag Romantik 2002 ausgezeichnet. Im Jahr 2004 veröffentlichte er Le Splendide Hasard des pauvres und im Jahr 2006 Quidam, ein Theaterstück. Im Herbst 2008 veröffentlichte er seinen viertern Roman, Le Sacre de l’inutile, welcher 2009 für den Zuhörerpreis RSR nomminiert wurde; sein fünfter Roman, Evasion à perpétuité, wurde im Herbst 2011 veröffentlicht. Nach wie vor beim Bernard Campiche Verlag, wurde er mit dem Prix du Roman des Romands 2012 und dem Prix Lettres Frontière 2012 ausgezeichnet. Im Oktober 2014 wurde seinem sechsten Roman veröffentlicht, Dernier dimanche de mars, Bernard Campiche Verlag, welcher für den Publikumspreis des 2015 RSR ausgewählt wurde.

  • Gino Rösselet

    Eintauchen in neue Welten, das kann Gino Rösselet am besten beim Filmschauen. Es sind genau jene Momente, in denen er alles vergisst und mit der Handlung des Films eins wird. So wie der Film stets neue Themen aufgreift, so vielseitig ist Gino Rösselet. Er besucht das letzte Jahr des Gymnasiums, nebenbei engagiert er sich für anderssexuelle Jugendliche, steht gerne auf oder neben der Theaterbühne, tanzt leidenschaftlich gern und hilft im elterlichen Weinbaubetrieb mit. Gino Rösselet weiss noch nicht ganz, wohin es ihn nach der Matura ziehen wird. Zu gerne würde er alle seine Interessen in einen Mixer werfen und daraus etwas Neues kreieren.

  • Bérénice Tinguely

    Bérénice Tinguely, 1998 geboren, begleitet ihre Eltern von klein auf in die Kinosäle und jedes Jahr ans Filmfestival von Locarno. Diese Leidenschaft fürs Kino ist bis heute geblieben. Bérénice Tinguely hat sich bereits als Regisseurin, im Rahmen ihrer Matura-Arbeit am Lycée Blaise-Cendrars in La Chaux-de-Fonds, versucht. Mit dem Ziel vor Augen möglichst bald eine Filmschule zu besuchen, verfolgt sie ihre Leidenschaft für den Film weiter.