«Prix Célestine»

«Prix Célestine» 2019

Der «Prix Célestine» unterstützt Schweizer Filmschaffende. Die Jury, bestehend aus vier Mitglieder von Interfilm Schweiz, übergibt dem Verleiher des Films die Preissumme von CHF 2'500.00, um die Verbreitung des Films im deutschsprachigen Raum zu fördern. Die Filme im Wettbewerb für den «Prix Célestine» 2019:

  • Chambre 212 von Christophe Honoré
  • Les éblouis von Sarah Suco
  • Fahim von Pierre François Martin-Laval
  • J'irais où tu iras von Géraldine Nakache
  • Alice et le Maire von Nicolas Pariser
  • Le cercle des petits philosophes von Cécile Denjean
  • Fête de famille von Cédric Kahn

Am Sonntag, 15. September anlässlich des Abschlussabends des FFFH übergab die Jury den «Prix Célestine» 2019 dem Gewinnerfilm Les éblouis von Sarah Suco auf der Bühne des Kinos REX 1.

Jury Célestine

  • Brigitte Affolter

    Brigitte Affolter, geboren 1954, studierte in Bern Evangelische Theologie und machte Weiterbildungen im pastoralpsychologischen Bereich. Sie war einige Jahre als Moderatorin beim Bieler Regionalfernsehen TeleBielingue tätig und entwarf für «Nachgefragt», die aktuelle Sendung der Landeskirche, Beiträge zu gesellschaftsrelevanten Fragen. Von 2006 bis 2012 war sie Universitätspfarrerin und Leiterin des Reformierten Forums an der Universität Bern. Es folgten verschiedene Weiterbildungen im Bereich Kirche und Film sowie Seminare im Rahmen des Filmfestivals Lübeck. Brigitte Affolter ist zusammen mit Ingrid Glatz-Anderegg Co-Präsidentin von interfilm Schweiz. Seit 2012 ist sie Pfarrerin in der Kirchgemeinde Pilgerweg am Bielersee.

  • Esther Gaillard

    Jurypräsidentin

    Esther Gaillard wuchs in Spiez auf, wo sie auch ihre Schulzeit verbrachte, bevor sie nach Féchy zog. Zusammen mit ihrem Mann, hat sie das familieneigene Weinbaugut übernommen, eine Berufsausbildung in Rebbau und Weinkunde absolviert, und hat nach dem tragischen Tod ihres Mannes die Bewirtschaftung des Gutes weitergeführt. Daneben hat sie in der reformierten Kirche im Kanton Waadt verschiedene Mandate übernommen. Sie ist Mitglied des Synodalrats (von 2009-2014 dessen Präsidentin) und seit 2014 Mitglied des Rats des SEK und dessen Vizepräsidentin seit 2018. Im Rahmen des Filmfestivals Visions du Réel in Nyon, hat sie als Delegierte der Konferenz der reformierten Westschweizer Kirchen CER, mehrmals bei der Preisverleihung mitgewirkt.

  • Christine Ris

    Christine Ris ist dipl. Kauffrau und war Sachbearbeiterin bei der Bundesverwaltung. Nach langen Auslandaufenthalten führte sie während 15 Jahren eine eigene Buchhandlung und übte redaktionelle Tätigkeiten bei kleineren Verlagen und Printmedien aus. Zuletzt wirkte sie während 11 Jahren als Sachbearbeiterin in der bernischen Weiterbildung von Pfarrpersonen und engagiert sich jetzt als Projektmanagerin für Filmevents. Sie besucht regelmässig diverse Filmfestivals und nimmt an Weiterbildungskursen zum Film teil. Ausserdem ist sie Mitglied der INTERFILM-Jury Saarbrücken 2012, der Ökumenischen Jury Mannheim und Miskolc, Vorstandmitglied von Interfilm Schweiz und Mitglied des Kantonalen Kirchenparlaments (Synode).

     

  • Denise Spörri-Müller

    Denise F. Spörri-Müller, geboren 1951, studierte Psychologie an der Universität Zürich. Nach einer Zusatzausbildung am Kirschenbaum Institut für Integrative Paar- und Familientherapie Zürich arbeitete sie über 20 Jahre als Psychotherapeutin und Supervisorin an diesem Institut. Sie interessiert sich für Philosophie, Theologie, Spiritualität und die Frage nach dem Lebenssinn. Am Medium Film fasziniert sie vor allem dessen Möglichkeit, metaphorische und identifikatorische Botschaften zu vermitteln. Sie besucht laufend Weiterbildungen, etwa an der Theologischen Fakultät und an der Filmtagung Lübeck. 2016 war sie Jurorin des «Prix FAREL» in Neuenburg. Denise F. Spörri-Müller ist Mitglied von interfilm.