Jugendjury 2019

DER PREIS DER JUGENDJURY 2019

Die Jugendjury bietet fünf Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren die Gelegenheit, sich auf spannende Art näher mit der Welt des Kinos zu befassen. Unter der Leitung des Kinoprofis Matthieu Moser sichtet und beurteilt die Jugendjury fünf Filme aus der FFFH-Auswahl. Nach der Filmvorführung verfassen die Jungjuroren zwei Artikel. 

Die Filme im Wettbewerb um den Preis Jugendjury 2019

Les éblouis von Sarah Suco
L'Adieu à la nuit von André Téchiné
J'irai où tu iras von Géraldine Nakache
Le cercle des petits philosophes von Cécile Denjean
Fête de famille von Cédric Kahn

Der Gewinnerfilm der diesjährigen Ausgabe ist Fête de famille von Cédric Kahn.

Jugendjury 2018

  • Luc Boillat

    2003 in Biel geboren, wohne ich zurzeit in Péry mit meinen Eltern und meiner kleinen Schwester. Nach der Sekundarschule in Corgémont, wo ich an einem Kurzfilmwettbewerb teilgenommen habe, besuche ich zurzeit das französische Gymnasium in Biel. Ich habe viele Hobbys: Lesen, Theater, Klavier, Volleyball, Klettern usw. Aber es gibt da noch eine andere Leidenschaft, das Kino! Von jenem Moment an, als ich das erste Mal vor einem Bildschirm sass, war ich von der Filmwelt fasziniert und jedes Mal, wenn ich einen Film schaue, ist das für mich ein spezieller Moment. Seit vielen Jahren bin ich Mitglied bei der Zauberlaterne, zuerst als Besucher dann als freiwilliger Helfer.

    Das FFFH entdeckte ich anlässlich eines Workshops, ausserdem ist es für mich immer wieder ein grosses Vergnügen, mich von den Filmen tragen zu lassen.

    Jetzt freue ich mich auf eine neue Erfahrung als Mitglied der Jugendjury.

  • Othilie Girardin

    Ich bin am 14. Januar 1995 in Courfaivre im Jura geboren. Nach dem Besuch der kantonalen Schule in Porrentruy absolvierte ich den Bachelor an der Universität Neuenburg, wo ich aktuell meinen Master in französischer und lateinamerikanischer Literatur sowie im Unterrichten von Französisch als Zweitsprache mache. Als leidenschaftliche Leserin, besuche ich auch gerne Museen, verfolge das Tagesgeschehen auf der ganzen Welt und engagiere mich in der Kulturszene als Freiwillige am Delémont’BD oder als delegierte des «Goncourt choix de la Suisse 2018». Der Film bleibt ein Universum, das ich bewundere, aber noch entdecken möchte. So hat die Jugendjury des FFFH auf Anhieb mein Interesse geweckt.

  • Jeremy Jaquet

    1998 geboren, wuchs ich in La Neuveville zwischen Seeufer und Kino auf, wo ich auch meinen ersten Film La prophétie des grenouilles sah. Ein Ereignis, welches meine Leidenschaft zum Film geweckt hat. Nach meiner obligatorischen Schulzeit absolvierte ich die Matura in Biel mit Schwerpunkt Griechisch und Musik und besuchte zugleich den allerersten Filmkurs am französischen Gymnasium. In diesem Kurs habe ich viel gelernt und meine Sicht auf die Dinge hat sich geändert. Momentan besuche ich die HEP-BEJUNE, arbeite daneben als Journalist für das Journal du Jura als lokaler Korrespondent und auch für andere Bereiche.

  • Emma Laneve

    Ich heisse Emma Laneve und bin am 11. November 2002 in Biel geboren. Momentan besuche ich das Gymnasium mit Schwerpunkt in Philosophie, Psychologie und Pädagogik. Ich lebe seit jeher in Biel und habe mich immer mehr in diese Stadt mit ihren charmanten Ecken wie z. B. dem Filmpodium verliebt, wo Filme nach meine Gusto gezeigt werden. Ich liebe es durch den Film in andere Welten einzutauchen.

    Meiner Meinung nach stellt der Film eines der einflussreichsten Medien dar, um die Menschen auf die zahlreichen Vorurteile aufmerksam zu machen, aber auch dazu anregt unsere eigene Art sowie unser Handeln zu hinterfragen. Schaut man einen Film, vergleicht man unbewusst sein eigenes Leben mit dem des Schauspielers. Am Ende verlässt man das Kino meist voller Inspiration.

  • Matthieu Moser

    Jugendjurypräsident

    Ich heisse Matthieu Moser, bin 22 Jahre alt, komme aus Biel und mache zurzeit meinen Bachelor in Management an der Hotelfachhochschule in Lausanne. Seit vielen Jahren bin ich ein grosser Filmfan. Ich hatte das Glück 2012 bei der ersten Jungendjury des FFFH dabei sein zu dürfen und danach einige Jahre Erfahrungen in der Welt der Filmkunst zu sammeln. Ein prägendes Erlebnis, welche meine Leidenschaft für die Filmkunst noch verstärkt hat, war mein erster Besuch am Filmfestival von Cannes. Seither besuche ich das Festival, wenn immer ich dafür Zeit finde. Das Programm «3 jours à Cannes» bietet jungen Kinofans die Möglichkeit, die offizielle Selektion zu entdecken.

    Meiner Ansicht nach ist der Film Träger unterschiedlicher, engagierter und internationaler Botschaften. Er soll aber auch unterhalten, die Geister öffnen und Dinge vorantreiben. Mir gefällt die Vorstellung, dass meine Generation Teil dieser Debatte ist und sich für die Filmkunst interessiert.