Jury der «Section découverte»

  • Lionel Baier

    Regisseur, Produzent, Leiter der Filmabteilung der ECAL

    Lionel Baier, 1975 in Lausanne geboren, stammt aus einer Schweizer Familie polnischer Herkunft. Seit 1992 ist er Co-Leiter und Programmgestalter des Kinos Rex in Aubonne. Von 1995 bis 1999 studierte er an der Philosophischen Fakultät der Universität Lausanne. Lionel Baier leitet seit 2002 die Filmabteilung der «École cantonale d'art de Lausanne» (ECAL). Er hat 13 Filme (Dokumentar- und Spielfilme) gedreht und im Rahmen von Bande à part Films unter anderem Werke von Jean-Stéphane Bron, Barbet Schroeder, Ursula Meier, Blaise Harrison und Frédéric Mermoud produziert.

  • Irène Challand

    Leiterin des Projekts Public Value SRG SSR

    Irène Challand arbeitet bei der SRG und ist dort für den Aufbau einer neuen Form des Dialogs mit der Gesellschaft verantwortlich. Sie leitete die Abteilung Dokumentarfilm bei Radio Télévision Suisse (RTS) seit deren Gründung 2001 bis 2018, und von 1991 bis 2001 war sie RTS-Korrespondentin in Deutschland. Irène Challand ist ausgebildete Journalistin und leidenschaftlicher Filmfan. Sie hat sowohl fürs Fernsehen als auch fürs Kino zahlreiche Dokumentarfilme mitproduziert und war Mitglied mehrerer internationaler Filmjurys (Visions du Réel, DocAviv, DOK.fest München, FIGRA, Prix CIVIS).

  • Denis Rabaglia

    Autor, Regisseur, Präsident der SSA

    Mit Un ennemi qui te veut du bien (Ein geliebter Feind) nahm der 1966 geborene italienisch-schweizerische Filmemacher Denis Rabaglia 2018 zum dritten Mal am Wettbewerb auf der Piazza Grande in Locarno teil. Zuvor hatte er hier Azzurro (2000) mit Paolo Villaggio und Jean-Luc Bideau präsentiert – eine Dramödie über die italienischen Einwanderer in der Schweiz, die 2001 den Schweizer Filmpreis für den besten Spielfilm erhielt – sowie Marcello Marcello (2008), eine Liebeskomödie mit neapolitanischem Touch. Denis Rabaglia hat auch zwei Fernsehfilme gedreht: Für Grossesse nerveuse (Wer kriegt denn hier ein Baby?, 1993) mit Tom Novembre erhielt er den Max Ophüls Preis, und Pas de panique (Nur keine Panik, 2006) mit Frédéric Diefenthal und Roland Giraud wurde mit dem «Prix Swissperform pour le meilleur film de télévision suisse» ausgezeichnet. Er ist pädagogischer Leiter von «Production Value – The European Scheduling and Budgeting Workshop» und Präsident des Verwaltungsrates der Schweizerischen Gesellschaft der Autoren (SSA), die sich um die Verwaltung der Urheberrechte für Bühnenwerke und audiovisuelle Werke kümmert.