• Sa 14.09.19
  • 09:30
  • Lido Biel
  • Vo/d/f
  • Podium

Weitere Vorführungen:

  • Sa 14.09.19
  • 15:30
  • cineClub Bern
  • Vo/d/f
  • Podium

Baghdad in my Shadow von Samir

Die Architektin Amal – vor ihrem Ex-Mann auf der Flucht – arbeitet im Café Abu Nawas, einem beliebten Treffpunkt für Exil-Irakis. Taufiq muss machtlos zusehen, wie sein Neffe Nasseer unter den Einfluss eines radikalen salafistischen Predigers gerät. Muhanad verliess Bagdad, weil er dort als Homosexueller bedroht war. Als Amals Ex-Mann in London auftaucht und Nasseer, vom salafistischen Prediger gezwungen, die «Gottlosen» im Café angreift, ist die kleine Gemeinschaft in grosser Gefahr.

Genre: Thriller. Drama.
Dauer: 105 Min.
Rubrik: Podium, Clin d’œil au cinéma suisse, Horizon
Sprachen: Originalversion mit deutschen und französischen Untertiteln

Mit Haytham Abdulrazaq, Zahraa Ghandour, Waseem Abbas, Maxim Mehmet, Shervin Alenabi, Meriam Abbas, Awatif Naeem, Kae Bahar.
Schweiz, Deutschland, England.
Filmcoopi Zürich.
«Grande Première».
Spezialvorführung des Forums für die Zweisprachigkeit.
Vo/d/f

Film im Vorprogramm

Famille ein Film von Catherine Cosme, 24’53’’ - Vo+F/d/F

Famille

Lisa nimmt eine somalische Familie bei sich auf, während diese auf den Bescheid der Ausländerbehörde wartet. Zwei Welten treffen aufeinander, auf das Wohlwollen folgen Kommunikationsprobleme. In der Stille kommen Zweifel und Ängste auf. Etwa zu Recht?

In Anwesenheit von

Samir

  Samir

Regisseur von Baghdad in my Shadow

Der in Bagdad geborene Samir, eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Deutschschweizer Filmszene, kam 1961 mit seinen Eltern nach Zürich. Nach einer Lehre als Typograf liess er sich zum Kameramann ausbilden. Seit 1983 ist er als freier Kameramann und Regisseur tätig. Sein erster abendfüllender Spielfilm, Morlove – Eine Ode an Heisenberg (1986), lief am «International Film Festival Rotterdam». Sein nächstes Werk, Filou (1988), wurde in Locarno gezeigt. Es folgte Babylon 2 (1993), ein Dokumentarfilm über Einwanderer der zweiten Generation, in dem er den Begriff «Secondos» prägte. Zusammen mit dem Dokumentarfilmer Werner Schweizer übernahm Samir 1994 Dschoint Ventschr, eine Produktionsfirma für Spiel- und Dokumentarfilme. Forget Baghdad (2002) über die in Kinofilmen transportierten Klischees über «den Juden» und «den Araber» lief an etlichen Festivals rund um den Globus. Snow White (2005), eine an der Zürcher Goldküste spielende moderne Fassung des Märchens Schneewittchen, lief im Wettbewerb von Locarno. Iraqi Odyssey, ein grosses dokumentarisches Fresko über seine Familie, die über die ganze Welt verstreut im Exil lebt, vertrat die Schweiz 2016 bei den Oscars und wurde in Berlin ausgezeichnet. Am FFFH präsentiert Samir seinen neuesten Spielfilm Baghdad in my Shadow, der gerade in Locarno (ausser Konkurrenz) zu sehen war.