• Sa 14.09.19
  • 20:30
  • cineClub Bern
  • F/d
  • Podium

Weitere Vorführungen:

  • Fr 13.09.19
  • 20:30
  • Rex 1 Biel
  • F/d
  • Podium
  • Sa 14.09.19
  • 10:15
  • Rex 2 Biel
  • F/d

Roubaix, une lumière von Arnaud Desplechin

Roubaix am Weihnachtsabend. Auf dem Weg durch die Stadt, in der er aufgewachsen ist, zieht Kommissar Daoud an brennenden Autos und streitenden Menschen vorbei. Im Kommissariat trifft er auf Louis Coterelle, der soeben seine Ausbildung abgeschlossen hat. Gemeinsam klären sie den Mord an einer alten Dame auf und befragen dabei zwei junge Frauen. Claude und Marie sind mittellos, Alkoholikerinnen und ein Liebespaar.

Genre: Thriller, Drama.
Dauer: 119 Min.
Rubrik: Podium
Sprachen: Französische Originalversion mit deutschen Untertiteln

Mit Roschdy Zem, Léa Seydoux, Sara Forestier, Antoine Reinartz, Chloé Simoneau, Betty Cartoux, Jérémy Brunet, Stéphane Duquenoy, Philippe Duquesne.
Eine Adaption des Romans Roubaix, commissariat central von Mosco Boucault.
Frankreich.
Xenix Filmdistribution. VitaLabel
Deutschschweizer Premiere.
F/d

In Anwesenheit von

Arnaud Desplechin

Arnaud Desplechin

Regisseur von Roubaix, une lumière

Der in Roubaix geborene Arnaud Desplechin gilt zu Recht als einer der grössten französischen Regisseure der Gegenwart. Er entschied sich schon früh für die Filmkunst und studierte am «Institut Des Hautes Études Cinématographiques» (heute «La Fémis») Filmregie und Fotografie. 1991 konnte er bei den Filmfestspielen in Cannes seinen Mittellangfilm La Vie des morts präsentieren, einige Monate später gewann er den Jean-Vigo-Preis. Im selben Jahr drehte er La Sentinelle mit Mathieu Amalric, der seither zu seinen Lieblingsschauspielern zählt. Dieser Spielfilm nahm am Wettbewerb von Cannes teil und war für den César in der Kategorie Bestes Erstlingswerk nominiert. Nach Comment je me suis disputé… (Ma vie sexuelle) im Jahr 1996 und dem Kostümfilm Esther Kahn (2000), die beide ebenfalls in Cannes liefen, führte Arnaud Desplechin 2004 Regie bei Rois et reine. Der Film gewann den Louis-Delluc-Preis und brachte Mathieu Amalric einen César in der Kategorie Bester Hauptdarsteller ein. Für L'Aimée (2007) erhielt Arnaud Desplechin in Venedig von der Autonomen Provinz Trient einen Preis für den besten Dokumentarfilm. 2012 nahm er mit Jimmy P. (Psychothérapie d’un Indien des plaines) zum fünften Mal am Wettbewerb von Cannes teil. Nachdem vier seiner Filme in verschiedenen Kategorien bei den César nominiert gewesen waren, gewann Arnaud Desplechin für Trois souvenirs de ma jeunesse (2015) den Preis für die beste Regie, für das beste Drehbuch sowie den «Prix Lumières» in der Kategorie Bester Film. Arnaud Desplechin präsentiert am FFFH Roubaix, une lumière, auch dieser Film konkurrierte um die Goldene Palme von Cannes.