• Fr 13.09.19
  • 17:30
  • Rex 1 Biel
  • F/d
  • Podium

Les éblouis von Sarah Suco

Die zwölfjährige Camille, die Älteste einer kinderreichen Familie, liebt den Zirkus. Eines Tages schliessen sich ihre Eltern einer katholischen Gemeinschaft an, die auf Teilen und Solidarität beruht. Nach und nach muss sich das Mädchen einer Lebensweise beugen, in der ihre persönlichen Wünsche und ihr eigenes soziales Leben keinen Platz haben. Camille beginnt sich gegen diese Beeinflussung zu wehren. Sie kämpft um ihre Freiheit und um die ihrer jüngeren Geschwister.

Podiumsgespräch in Anwesenheit von Sarah Suco, Céleste Brunnquell und Éric Caravaca.

Genre: Drama.
Dauer: 99 Min.
Rubrik: Podium
Sprachen: Französische Originalversion mit deutschen Untertiteln

Mit Camille Cottin, Jean-Pierre Darroussin, Éric Caravaca, Céleste Brunnquell.
Frankreich.
Agora Films. VitaLabel
«Grande Première».
F/d

In Anwesenheit von

Sarah Suco

Sarah Suco

Regisseurin von Les éblouis

Sarah Suco wurde in Montpellier geboren und bildete sich an Konservatorien in Toulouse und Paris zur Schauspielerin aus. 2011 trat sie einer von Pierre Palmade gegründeten Theatergruppe bei. Sie trat mit dieser in mehreren Stücken auf, an denen sie auch selbst mitschrieb. Zugleich begann sie kleinere Filmrollen zu spielen und war etwa in Werken von Josiane Balasko (Demi-sœur), Éric Guirado (Possessions) und Éric Besnard (Mes héros) zu sehen. 2013 erhielt Sarah Suco eine der Hauptrollen in Discount (2014) von Louis-Julien Petit. Für ihre Darstellung der von der Entlassung bedrohten Supermarktkassiererin Emma kam sie in die Vornomination eines César in der Kategorie Beste Nachwuchsdarstellerin. 2015 war Sarah Suco zuerst in La Belle Saison von Catherine Corsini zu sehen, dann in Joséphine s’arrondit von und mit Marilou Berry. 2017 trat sie selbst hinter die Kamera und drehte den Kurzfilm Nos enfants. Es folgte eine Rolle in Aurore von Blandine Lenoir als Tochter von Agnès Jaoui sowie 2018 in Guy von Alex Lutz, in Place Publique von Agnès Jaoui und in Comme des garçons von Julien Hallard, in dem sie eine Fussballspielerin darstellte. Ebenfalls 2018 war sie in Les Invisibles von Louis-Julien Petit in der Rolle einer obdachlosen Punkerin zu sehen. Sarah Suco präsentiert am FFFH zusammen mit dem Schauspieler Éric Caravaca und der Schauspielerin Céleste Brunnquell ihren Film Les Éblouis.

Éric Caravaca

Éric  Caravaca

Schauspieler in Les éblouis

Éric Caravaca wurde in Rennes geboren und liess sich an der «École Supérieure des Arts et Techniques du Théâtre», der sogenannten «École de la Rue Blanche», sowie am «Conservatoire National Supérieur d'Art dramatique» in Paris zum Schauspieler ausbilden. 1992 startete er im Stück Grand-peur et misère du IIIe Reich von Bertold Brecht (im Original Furcht und Elend des Dritten Reiches) seine Theaterkarriere, die er bis heute unter der Regie namhafter Persönlichkeiten wie Philippe Adrien, Alain Françon und Thomas Ostermeier fortführt. Seit 1996 spielt er auch in Kinofilmen mit. Bis heute trat er in 45 Langspielfilmen auf, unter anderem in Werken von François Dupeyron (C’est quoi la vie, für den er im Jahr 2000 den César als bester Nachwuchsdarsteller erhielt, La Chambre des officiers, Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran, Inguélézi), Patrice Chéreau (Son frère), Lucas Belvaux (La Raison du plus faible), Josiane Balasko (Cliente), Werner Schroeter (Nuit de chien), Véronique Reymond & Stéphanie Chuat (La Petite Chambre) sowie von Marjane Satrapi & Vincent Paronnaud (Poulet aux prunes). 2005 wechselte Éric Caravaca hinter die Kamera und drehte Le Passager, in dem er auch eine der Hauptrollen spielte und der an vielen Festivals gezeigt und ausgezeichnet wurde. Er drehte zudem einen beeindruckenden Dokumentarfilm, Carré 35 (2017), über den frühen Tod seiner älteren Schwester. In den letzten Jahren war er in Blood Ties (2013) von Guillaume Canet, Ce qui nous lie von Cédric Klapisch (2015), L’Amant d’un jour (2017) von Philippe Garrel sowie in Grâce à Dieu (2019) von François Ozon zu sehen. Éric Caravaca präsentiert am FFFH Les éblouis zusammen mit Sarah Suco, der Regisseurin des Films, und der Schauspielerin Céleste Brunnquell.

Céleste Brunnquell

Céleste  Brunnquell

Céleste Brunnquell, Schauspielerin in Les éblouis

Die in Paris geborene Céleste Brunnquell begann mit elf Jahren Theater zu spielen, dabei wurde sie von ihrer Französischlehrerin Marie Joliot und von Jacinthe Cappello, einer Schauspielerin des Ensembles von Jean-Michel Rabeux, unterrichtet. Im Gymnasium nahm sie weiterhin Schauspielunterricht am «Théâtre de l'Atelier», nun unter der Leitung von Candice Pailleux, wo sie von der Casting-Leiterin Elsa Pharaon entdeckt wurde. So kam sie auch zu ihrer Rolle in Sarah Sucos erstem Langspielfilm Les éblouis, den Céleste Brunnquell nun am FFFH zusammen mit der Regisseurin und dem Schauspieler Éric Caravaca präsentiert.