Das Programm

Dies ist die von den Veranstaltern gewünschte Version. Das endgültige Programm hängt von der Finanzierung des Projekts ab.
Das detaillierte Programm und die Zeitpläne werden diesen Sommer bekannt gegeben.

Die Filmkonzerte

Die Höhepunkte des Programms bilden französische Spielfilme, die live musikalisch begleitet werden. Bei diesen «Ciné-Concert»-Veranstaltungen erlebt das Publikum exklusiv und intensiv, welche Bedeutung der Musik im Film zukommt. Geplant sind drei Vorführungen, allabendlich eine, zu jeweils einem anderen musikalischen Genre (Rock, Elektro, zeitgenössische Musik). Es handelt sich dabei um neue, erstmals aufgeführte musikalische Werke.
  • Freitag, 13. September: Die Elektro-Band Cycle Opérant begleitet die Vorführung des Films RUMBA der Regisseure Abel & Gordon, zwei früheren Gästen des FFFH.
  • Samstag, 14. September: Sarah Oswald (Gitarre), Emilie Zoé (Cello) und Laure Betris (Bass) begleiten die Vorführung des Films MICROCOSMOS von Jacques Perrin mit rockigen Klängen.
  • Sonntag, 15. September: Der renommierte Pianist Antoine Françoise vertont zusammen mit seinem Freund Benoit Moreau den siebenteiligen Animationsfilm PEUR(S) DU NOIR mit zeitgenössischer Musik.

Die Kurzfilme

Dem Publikum werden sieben Kurzfilmzyklen geboten. In diesen 80-minütigen Zyklen geht es um Themen, die dem FFFH am Herzen liegen. Die Filme von mindestens vier der Zyklen sind deutsch untertitelt. Im Zyklus für Kinder und Familien laufen Kurzfilme ohne Dialoge (Stummfilme). Im Programm «Le dernier court la route» wird allabendlich ein «Feelgood»-Kurzfilm mit deutschen Untertiteln gezeigt. Dieses Programm besteht aus drei Filmen. Die insgesamt sieben Zyklen bieten eine Rückschau auf zehn Jahre Kurzfilme am FFFH.
 
Folgende Themen sind vorgesehen (die meisten Vorführungen sind in D und F zugänglich):
1. Fokus Bern
2. Wenn Sprachen sich begegnen
3. «Humeur belge»
4. Jenseits der Meere
5. «Swissness»
6. «Découverte»
7. Animationen
8. Junior (ab sechs Jahren)

Die Workshops für Kinder «Zurück in die Zukunft»

Seit 2015 bietet die Zauberlaterne in Zusammenarbeit mit dem FFFH Workshops für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren an. Diese werden von professionellen Filmemachern geleitet und haben bereits Hunderte von Kindern auf unterhaltsame Weise in die Filmkunst eingeführt. Die Entstehung eines Gags, vor der Kamera Gefühle ausdrücken, dank der magischen «Green Box» nach Paris reisen und berühmte Repliken französischer Filme nachspielen: Diese und weitere Themen führen zur Produktion eines hochwertigen Kurzfilms, der jeweils im Rahmen des Tages der Kinder am FFFH gezeigt wird.

Der Workshop der 15. Ausgabe des FFFH
Zum 15-jährigen Bestehen des FFFH lädt die Zauberlaterne Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren zu einem ganz besonderen Workshop ein. Dabei geht es darum, die eigene nahe Zukunft durch ein Spiel mit verschiedenen Perspektiven heraufzubeschwören. Alle Teilnehmenden werden gefragt, wo sie sich im Alter von 15 Jahren sehen. Je nach Antwort wird das Kind in einen komischen, poetischen oder fantastischen Rahmen projiziert, den die anderen Kinder filmisch inszenieren und realisieren. Das Ergebnis wird – hoffentlich – ein zugleich tiefgründiger, bewegender, lustiger und überraschender neuer Kurzfilm sein, den Klein und Gross später auf den Websites des FFFH und der Zauberlaterne anschauen können.

Ablauf
Während des Festivals Offf finden zwölf Schauspiel-Workshops statt. Sie dauern je 45 Minuten und stehen bis zu zwölf Teilnehmenden offen. Die Kinder melden sich im Voraus an. Sie werden vor Ort empfangen und betreut. Am Ende des Workshops erhalten alle Teilnehmer einen Flyer mit einem Link zur Website des FFFH, wo sie das Ergebnis anschauen können. Die geschnittenen und vertonten Filme sind ab dem 16. September online verfügbar.

Die Workshops zu Make-up-Spezialeffekten im Film

Bei der Make-up-Technik FX (Spezialeffekte im Film) werden Pinsel, Schatten, Farben und sogar Haarteile eingesetzt, um ein Gesicht an die Lichtverhältnisse anzupassen, es altern zu lassen oder ihm ein bestimmtes Aussehen zu verleihen. Das Make-up muss auf die Persönlichkeit des Schauspielers, des Models usw. abgestimmt sein. Je nach gewünschter Wirkung werden die bestehenden Merkmale betont oder vertuscht. Ein Spiel mit Hautfarben, Schatten und Licht, um verschiedene Wirkungen zu erzeugen.
 
Ablauf
Während des Festivals Offf finden vier Workshops zum Thema «Make-up-Spezialeffekte im Film» statt. Sie dauern je 2½ Stunden und stehen bis zu 15 Teilnehmenden offen. Die interessierten Kinder und Jugendlichen melden sich im Voraus an und werden vor Ort in Empfang genommen und betreut. Die Workshops zielen darauf ab, ein eigenes künstlerisches und kreatives Gespür für Make-up-Techniken wie etwa das Anbringen einer falschen Nase zu entwickeln. Die Teilnehmenden lernen die Techniken kennen und wenden die Make-up-Produkte selber an. 
Die wichtigsten Punkte des Programms:
  • Präsentation des Workshops: Was sind Spezialeffekte? – Der Job des Visagisten bei der Arbeit mit Spezialeffekten – 10 Minuten.
  • Demonstration: Vorbereitung des Modells – Anbringung einer Prothese – Bearbeitung der Prothese mit Make-up – Das Make-up als Spezialeffekt wird fotografiert … Make-up-Entfernung – 20 Minuten.
  • Das eigene Make-up: Die Teilnehmenden testen ihre künstlerischen Fähigkeiten – 2 Stunden.

Die Workshops zur Stop-Motion-Technik

«Stop-Motion» ist eine Technik des Animationsfilms. Dabei wird eine Illusion von Bewegung erzeugt, indem unbewegte Objekte für jedes einzelne Bild des Films nur geringfügig verändert werden. Hauptziel des Workshops ist es, «das Träumen zu lernen». Mit der Fantasie als Grundlage des kreativen Prozesses werden Dinge zum Leben erweckt. In den Workshops werden die Stop-Motion-Techniken aus dem Animationsfilm vorgestellt.
 
Ablauf
Während des Festivals Offf finden sechs Workshops zum Thema «Stop-Motion» statt. Sie dauern je zwei Stunden und stehen bis zu zwölf Teilnehmenden (Kindern in Begleitung) offen. Die interessierten Kinder melden sich im Voraus an. Sie werden vor Ort von einer Fachperson in Empfang genommen und können an der Produktion einer Filmsequenz teilnehmen. Zu diesem Zweck stehen den Teilnehmenden sechs Mini-Filmsets (Kameras, Lampen, Computer mit Bildschirmen) zur Verfügung. Ziel des Workshops ist es, an der Herstellung einer Animationsfilmsequenz mitzuwirken. Eine individuelle Erfahrung, die innerhalb der Gruppe erlebt wird.
  • Zwei Teilnehmer pro Filmset, zwölf Personen pro Workshop, ab sieben Jahren (in Begleitung).
  • Nach einer Einführung (ca. 15 Minuten) mit Videobeispielen und einer Erläuterung der Technik und Kunst der Objektanimation drehen die Teilnehmer zwei bis drei kurze Animationsfilme (Aufnahmen mit fixer Kameraeinstellung) à jeweils 5 bis 20 Sekunden.

Zur klassischen Kunst durch «Virtual Reality»

«Hors-cadre» ist ein virtueller Rundgang, bei dem digitale Filmtechnologien präsentiert werden und zugleich die Welt der grossen Schweizer Maler sinnlich erlebt werden kann. Die klassische Schweizer Kunst ist bei Jugendlichen und in der breiten Öffentlichkeit wenig bekannt. Dabei sind Bilder in unserem digitalen Zeitalter allgegenwärtig, und viele Werke haben nichts von ihrer Faszination eingebüsst. Aber leider gehen wir nicht oft ins Museum, und wenn, fehlt es uns oft an Hintergrundwissen, um den Wert eines Gemäldes richtig schätzen zu können. Mit der Animation «Hors-cadre» rückt das FFFH klassische Kunstwerke ins Licht, vermittelt ihre Geschichte(n) und präsentiert gleichzeitig neue Filmtechnologien. Im Zentrum stehen Gemälde von Félix Vallotton, Paul Klee und Ferdinand Hodler.
 
Ablauf
Während des Festivals Offf stehen den Besuchern drei «Hors-cadre»-Posten zur Verfügung (in Zusammenarbeit mit RTS). Es ist keine Voranmeldung erforderlich. Man kann sich spontan für einen virtuellen Rundgang entscheiden und Kunstwerke entdecken, die Filmemacher, Künstler und Comic-Autoren im Laufe der Zeit inspiriert haben.
  • In der virtuellen Kunstgalerie vor Ort sind drei Filme à drei bis sechs Minuten zu sehen. Headsets und Bildschirme stehen vor Ort zur Verfügung. 

Virtuelle Realität oder erweiterte Realität?

Die Begriffe «Virtuelle Realität» und «Erweiterte Realität» bzw. «Virtual» und «Augmented Reality» sind noch relativ unbekannt, aber ihr Ursprung liegt schon länger zurück. So trat etwa die virtuelle Realität erstmals im Jahr 1962 in Erscheinung, als Morton Heilig den VR-Automaten Sensorama erschuf. In den 80er-Jahren erfand Steve Mann das EyeTap, ein Headset, mit dem vor den Augen des Nutzers virtuelle Informationen angezeigt werden können – ein erstes Beispiel für «Augmented Reality».
 
Die virtuelle Realität lässt den Nutzer in eine dreidimensionale Welt eintauchen, in der er sich bewegen und mit der er interagieren kann. Die erweiterte Realität stellt in der realen Welt Informationen (in 2D oder 3D) dar, mit denen der Nutzer interagieren kann. Die Daten werden über ein bestimmtes Gerät übertragen, z.B. ein Headset (oder eine Brille), ein Smartphone, Tablet oder Computer. Es handelt sich dabei um eine Technologie, bei der unsere Wahrnehmung der realen Welt mit virtuellen Elementen (Zahlen, Bildern, Texten) überlagert wird. Die wahrgenommene Realität bzw. die eigene Umgebung wird so um digitale Informationen erweitert.
 
Ablauf
Es ist keine vorherige Anmeldung erforderlich, das Publikum kann sich spontan für einen virtuellen Rundgang entscheiden und diese beiden Technologien der Zukunft selbst erleben.
  • In Zusammenarbeit mit UniFrance können beide Technologien anhand filmischer Werke entdeckt werden. Headsets und Bildschirme stehen vor Ort zur Verfügung.

Schminkstand


Zu den Make-up-Spezialeffekten im Film werden Workshops mit beschränkter Teilnehmerzahl geboten. Damit auch jüngere Besucher etwas davon haben, können sich Kinder an einem Stand schminken lassen (10 bis 15 Minuten).

Ablauf
Es ist keine vorherige Anmeldung erforderlich, die Kinder können sich spontan zum Stand begeben und erhalten dort ihre Filmschminke.

Einzelne Veranstaltungen

Auf der Aussenterrasse des Farelhauses finden während des Festivals Offf verschiedene künstlerische Darbietungen statt. Diese Shows gelten als «Nebenveranstaltungen». Sie sind nicht Teil des Hauptprogramms und werden nicht angekündigt. Verschiedenen Akteuren der lokalen und regionalen Kulturszene wird so die Möglichkeit geboten, sich öffentlich zu präsentieren. Diese Partner arbeiten unabhängig (sie bringen ihre eigenen Geräte mit etc.). Das FFFH bietet den Künstlern während des Festivals Offf eine qualitativ hochwertige Plattform.
 
Art der Performance:
  • Thematischer Bezug zum Film (mindestens Filmmusik)
  • Realisierung im Freien (Innenhof)
  • Dauer von höchstens 15 Minuten 
  • 2 Auftritte während der Veranstaltung (die Zeiten werden vom FFFH festgelegt)
  • Bühne in der Mitte des Innenhofs (zerlegbar, verstellbar, modular)
  • Selbstorganisierter Auftritt (Technik, Material, Audio)

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau .